Helloh, Mister!
"daß die Welt nicht das werth ist, was wir geglaubt haben, das ist ungefähr das Sicherste, dessen unser Mißtrauen endlich habhaft geworden ist." (Friedrich Nietzsche)
November 1980, Sudan
3./4.11 Hinflug
Es ist wie ein Auszug nach Ägypten. Nur ohne Familie, ganz unbiblisch. Und ohne dass es
so geplant war. Aber es passt. Am 1. November bin ich ausgezogen, am 2. November
übernachte ich bei einem Teil meiner jetzt Ex-Familie in der Nähe von Frankfurt, am 3.
November geht der Flug von Egypt Air. Mehr als das Ticket für Hin- und Rückflug nach
Khartoum mit Zwischenlandung in Kairo, Klamotten und Reiseutensilien, eine Karte und
einen Klett-Reiseführer Ostafrika habe ich nicht im geliehenen Rucksack.
In Kairo landen wir gegen Mitternacht. Weiter nach Khartoum geht es erst am nächsten
Abend um 19.30 Uhr. Vor dem Terminal warten taxiähnliche Vehikel auf Beute. Einer der
Fahrer bietet mir an, mich zu einem preisgünstigen Hotel ins Zentrum zu bringen,
allerdings gibt es den Transport nur in Kombination mit einem Ausflug seiner Green Valley Tours zu "Pyramids & Sphinx at Giza" am nächsten Morgen. Abfahrt vor dem Hotel Windsor 9 AM.
Keine Chance, das zu verschlafen. Ich werde zu Tagesanbruch von einem bis dahin nie
gehörten Konzert geweckt. Jedes Auto in Kairo hupt, und zwar nicht nur ohne Anlass, sondern vor allem ohne Unterlass.
Das Hotel Windsor entpuppt sich als alter Kasten, angestaubt aber nicht verlottert. Der Reiseführer mit Kopfverband und Spitzbauch unter dem schwarzen Nachthemd wartet schon unten.
Er hat seinen Kleinbus voll gekriegt und hupt ihn hinein in die Strömung der Ausfallstraße zu den Pyramiden. War zwar nicht geplant, aber jetzt hab' ich die auch mal in Echt und von Nahe gesehen. Zurück im Zentrum, habe ich noch Stunden Zeit und laufe einfach mal los in Richtung Flughafen. Gleich um die Ecke werde ich vor einer Teestube angehalten und auf ein Glas eingeladen. Ein Stück weiter im Schatten staubiger Parkbäume will ich einen alten Portraitfotografen und seinen musealen Apparat mit meiner Kleinbildkamera Marke allereinfachst knipsen, doch der meint, dafür müsse ich ihm was bezahlen. Als ich frech kontere, ich verlange ja auch kein Geld von ihm, wenn ich ihn fotografiere, ist er erstmal sprachlos, lässt mich abdrücken und abrücken.
Später auf der Ausfallstraße Richtung Flughafen läuft es genau andersrum: "Helloh, Mister!", ruft mich eine Gruppe von Jungs heran und stellt sich in Positur. Aus einer Autowerkstatt kommt die nächste Einladung. Zuerst serviert mir der Mechaniker ein Glas Tee, dann lässt er sich stolz und selbstbewusst vor seiner Werkbank fotografieren. Den ganzen Weg zum Flughafen schaffe ich natürlich nicht zu Fuß, den größeren Teil der Strecke fahre ich mit einem Taxi. Im Flieger sitzen drei zierliche Mädchen in einer Reihe mit mir. Eine Girlsband aus Manila, die zum Engagement im größten (und einzigen?) Nachtclub von Karthoum fliegt. Ob ich mal vorbeischauen will? Wir tauschen Geldmünzen aus, ich stecke eine philippinische mit gewelltem Rand ein, fünf Sentimos, die jahrelang in meinem Portemonnaie bleiben. Ein Glücksbringer war's nicht.
5.-8.11 Khartoum
Landung in Khartoum, nachts um Zwei. Für mein Visum hatte mir mein Arbeitgeber
bestätigen müssen, dass ich keinerlei journalistischen Auftrag habe. Probleme wollen sich
allerdings auftun, weil man plötzlich nach Impfbescheinigungen verlangt. Wortreich
beteuere ich meine Ahnungslosigkeit, außer Malaria- und Durchfalltabletten hab ich nichts
und weiß von nichts. Bevor sich jemand Komplikationen auflädt, werde ich einfach
durchgewinkt. Uff!
Wieder bemühe ich einen Taxifahrer und erkläre ihm auf Englisch, dass er mich in ein
nicht zu teures Hotel bringen soll. Das tut er. Am Fuß einer steilen Treppe macht ein
junger Mann den Nachtportier, und ich habe kein sudanesisches Geld, nur
Travellerschecks in Dollar. Er ist Student, nimmt, ohne es zu kennen einen 100-DM-
Schein als Pfand und will wissen, ob ich ihn auf dem Rückweg mit nach Deutschland
nehmen kann. Warum? Dort sei doch alles besser.
Die Latten des Rosts unter der Matratze liegen lose und schieben sich auseinander,
sobald ich mich hinlege. Der erste Blick aus dem Fenster ist so ernüchternd wie fotogen.
In Hinterhöfen stapeln sich braune Säcke zwischen abgebrochenen Mauern und
Schutthaufen. Braun und staubgrün sind die Farben, schon so vergilbt wie Jahrzehnte
später die Foto-Abzüge. Vier Nächte verbringe ich im Nile Palace Hotel in Karthoum
North, es kostet 8000 sudanesische Pounds pro Nacht, das sind zehn Dollar, plus 800
Pounds pro Frühstück. Der Raum dafür ist genauso verdreckt wie die ganze Absteige, die
sich Palast nennt. Ich erinnere mich an eine dicke Wurst, die einer der "Gäste" im
Duschraum eines Morgens unter der Brause abgelegt hat.
Trotzdem habe ich mir weder vom Essen etwas eingefangen noch von den
eisbrockengekühlten Säften, die auf der Straße aus offenen Glasbottichen verkauft
werden. Die Hitze ist zwar erträglich trocken, aber doch zu groß, als dass ich die
Warnungen vor solchen Durstlöschern zu lange beherzigen würde. Denn woanders als
draußen kann ich mich die ersten Tage nicht aufhalten, nur gelegentlich fliehe ich mal in
das klimatisierte Foyer des Nobelhotels Meridien oder in die Halle des Hilton-Turms, der
wie verloren auf einem vertrockneten Acker zwischen den Teilen der Stadt, Karthoum,
North-Karthoum und Omdurman, steht.
Auch dort schenkt man das kühle Heineken frisch aus der Dose. Eine Flasche
einheimischen Biers bleibt mir, obwohl ausgewiesener Nichtkenner, als das
Abscheulichste, was je an Gerstensaft meine Kehle hinunterfloss, in Erinnerung. Auch
von dem, was ich gegessen habe, ließ sich nichts verewigen. Anders hingegen eine aparte
Nubierin, cirka einen Kopf größer und einen halben Körperumfang dünner als ich, die vom
Barhocker eines klimatisierten Restaurants schwankt und sich lallend zu einem Drink
einladen lassen will. Draußen habe ich Mühe, einem älteren Mann, cirka einen Kopf kleiner
und ebenfalls einen halben Körperumfang dünner als ich, begreiflich zu machen, dass
meine billige Umhängetasche aus Plastik nicht verkäuflich ist. Aber selbst diese
unerwünschten Kontaktaufnahmen wirken nicht aufdringlich. Auch sonst werde ich zwar
vielfach angesprochen, aber kaum angebettelt - im Gegenteil.
Die Offenheit der Leute auf der Straße steht im Kontrast zur Sperrigkeit, sobald Stempel
und Formulare ins Spiel kommen. Der Umtausch von Traveller-Schecks - 200 US-Dollar in
158.400 sudanesiche Pfund - gerät zu einem halbtägigen Staatsakt im
Hochsicherheitstrakt der El Nilein Bank. Und jetzt will ich auch noch die Hauptstadt
verlassen, was einer regierungsamtlichen Genehmigung bedarf. Das zuständige
Ministerium im schattigen Regierungsviertel finde ich auch, zum Publikumsschalter
außerhalb des Gebäudes gelange ich am Donnerstag kurz vor Mittag. Das ist dumm. Am
Freitag ist muslimischer Feiertag, am Samstag zu, am Sonntag sowieso. Ich soll am
Montag wiederkommen. Das gefällt mir aber gar nicht. Im zweiten Anlauf habe ich
inzwischen die karge Fensterluke des Verkaufsschalters am Nordbahnof zu einer der
seltenen Öffnungszeiten erwischt und eine Fahrkarte zur Stadt Atbara,
Eisenbahnknotenpunkt etwa 300 Kilometer nilabwärts, gekauft.
Also checke ich aus im Nile Palace und steuere am Samstag zu früher Stunde den
Bahnhof an. Das wird eine Tageslektion in Warten. Um 8 Uhr sollte der Zug abfahren,
Mittags um Zwei rollt die Wagenschlange in den Nordbahnhof ein. Solange bleibe ich auf
dem staubigen Bahnsteig natürlich nicht isoliert. Bald winken mich ein paar Männer zu
ihrer Kochstelle. In einem Topf auf offenem Feuer blubbert eine Art Eintopf, rötlich, mit
Schlauch- und anderen Stückchen drin. Es kostet mich keine Überwindung, das Stück
Brot, das sie mir reichen, reinzutunken. Es schmeckt gut (gewürzt). "What's in it?" "From
Animal". Auf jeden Fall lenkt mich von besorgten Gedanken ab, denn ohne amtliches
Dokument hab' ich nur eine Fahrkarte Dritter Klasse bekommen, für umgerechnet etwa
1,50 Mark. Meine Bahnsteiggefährten erklären wortreich dem Kondukteur, dass ich bei
ihm den Aufpreis bezahlen möchte, aber der winkt ab. Wie am Flughafen: Bevor sich
jemand Komplikationen auflädt...
Das Abteil, in dem ich mich mit drei Männern einquartiere, sieht aus wie bei uns ein
Liegewagen aus den 50er Jahren - mit seither nicht mehr gewaschenen Bezügen. Auf
der unteren Liege breitet ein Abteilgenosse Zeitungspapier aus, klatscht eine Ladung
Marmelade drauf. Wieder wird mir ein Stück Brot in die Hand gedrückt. Mitessen,
Mister. Und erzählen. Woher? Warum? Nach Stunden setzt sich der Zug in Bewegung
und schleppt sich aus Khartoum.
9.-11.11 Atbara
Die Fahrt nach Atbara überdauert die Nacht. Als Erstes nach der Ankunft suche ich mit
mulmigem Gefühl im Bauch nach einem Quartier und steuere in der Nähe des Bahnhofs
ein flaches Gebäude an. Es ist innen wie außen gleich staubbraun, von plastikbunten
Elementen unterbrochen. Gleich hinter dem Eingangsloch blicke ich in einen Raum mit
Schlafpritschen direkt auf dem Boden. Jemand erzählt etwas von einem Guest House im
Wohnviertel auf der anderen Seite der Bahnlinie. Das Atbara Rest House gehört den
Sudan Railways und erweist sich als meine Rettung. An mehr als eine Katzenwäsche ist
hier allerdings nicht zu denken. Eine Badewanne voller Gerümpel steht auf dem Flur, eine
braune Spur zum Abfluss hin lässt nur noch erahnen, dass hier einmal Wasser geflossen
ist.
Ich spaziere zurück zum "Zentrum". Die Häuser aus Kolonialzeiten liegen von der Straße
abgesetzt, in einigen befinden sich Büros der Railway-Company. Und schon wiede1r ruft
es: "Helloh, Mister!" Ich soll reinkommen und einen Tee mitdrinken und erzählen. Ein paar
Kinder sitzen auf einer Mauer am Nil, sie haben ein Kofferradio aus dem Karton geholt,
ich soll sie fotografieren. Auf dem Markt lädt mich ein junger Mann ein - wir essen eine
Art Joghurt, mit vergilbter Haut überzogen. Auf einem - natürlich staubigen - Hartplatz
kicken ein paar Jungs und laufen alle zum Tor, als sie mich da sehen. Helloh Mister! Wo
ich herkomme? Germany? Ah! Rumenigge!
Am Nil
geben ein paar Jungs vor der untergehenden Sonne ein malerisches Foto her. Glücklicherweise drücke ich schnell ab, denn im Handumdrehen hat sich die Gruppe vervielfacht, und alle stellen sich vor meiner Minilinse stolz in Positur.
Blitzschnell ist die Dunkelheit hereingebrochen. Nach dem Essen geh' ich nochmal nach draußen. Vor dem Eingang taucht ein alter Wachmann auf. Plötzlich fällt wieder einmal der Strom aus. Ich taste mich ins Zimmer, hole die Taschenlampe aus dem Rucksack, gehe zurück und will, zugegeben mit einem Anflug von Überheblichkeit, Entwicklungs- und Beleuchtungshilfe leisten. Doch leider haben die bis dahin nicht geforderten Batterien keinen Saft, mehr als ein müdes Glimmen geben sie nicht mehr her. In aller Ruhe holt der Resthouseparkwächter eine stattliche Taschenlampe aus den Falten seines weißen Nachthemdes und leuchtet dem bleichgesichtigen Gast mit sattem Lichtstrahl freundlich grinsend zurück ins Haus.
Auch der Zug zurück, er kommt vom Roten Meer, hat Stunden Verspätung. Bald haben
mich wieder ein paar Leute am Wickel. Sie arbeiten bei der Railway Company. Die Zeit
vertreiben wir uns mit Romee. Sorag und Ismail und ich, für die zweite Runde kommt
Ahmed dazu. Ich habe den Eindruck, sie lassen mich gewinnen. Die Begeisterung über
den exotischen Reisegefährten ist so groß, dass Ahmed mich zu einer Hochzeit in
Khartoum einlädt. Die Euphorie wird nicht halten. Als ich zur vereinbarten Zeit am
vereinbarten Platz stehe, ist kein Ahmed in Sicht. Vom vielen Eingeladenwerden
beeindruckt, bilde ich mir wahrscheinlich langsam auch etwas zu viel ein. Neben dem
nilaufwärts schleichenden Zug laufen wild fuchtelnd Kinder her. "What do you think they
are doing?", fragt mich der Reisende neben mir. "They are greeting." "No, they are
begging."
12.-16.11. Khartoum
Wieder kommen wir spät in der Nacht an. Aber diesmal habe ich einen Plan und checke
im Excelsior Hotel im Zentrum ein, in der Preisklasse noch weit unterm Hilton, aber mit
eigener Dusche und Toilette, ein echter Luxus. Am nächsten Abend steht ein Kinobesuch
auf dem Programm. Das Coliseum Cinema zeigt "Valdez is coming", einen "Spätwestern,
in dem unterschiedliche Rassen und Klassen aufeinanderprallen" (Lexikon Filme im
Fernsehen) mit Burt Lancaster. Wenn zwischendurch mal der Strom ausfällt und die
vollbesetztet Freiluft-Arena ins Dunkle abtaucht, stört das niemanden. Wenn aber der
Held auf der Leinwand ins Bett einer Frau hüpft und in Sekundenbruchteilen ein Stück
nackter Hintern aufblitzt, geht ein Aufschrei durch das Publikum. Und wenn im Finale
Burt Lancaster den Bösewicht niederschießt, danken die Zuschauer es ihm mit heftigem
Applaus.
Am nächsten Abend besuche ich den Club, ein paar Straßenzüge von meinem Hotel
entfernt. Auf der Bühne des unbedachten Innenhofs stehen tatsächlich die Mädchen aus
den Philippinen und behandeln ihre Instrumente. Als sie mich sehen, kommen sie an
meinen Tisch. Aber sie dürfen sich nur zu mir setzen, wenn ich ihnen ein Getränk
spendiere. Können sie "tscheibi" bestellen? Okay. Der Kellner stellt vier Gläser auf den
niedrigen Tisch - und eine Flasche Whisky dazu, kassiert gleich ab. Umgerechnet 175
Mark, soviel kosten mich hier drei Tage mit allem Drum und Dran nicht. Ich bin
konsterniert, und die Girls sind gleich wieder weg, nachdem sie ein wenig an ihren Drinks
genippt haben. Die fast volle Flasche, mit der sie mich sitzen lassen, wird dem Verein
aber nicht geschenkt. Nachdem ich leer habe, mache ich mich auf den Heimweg. Eine
glücklicherweise nicht sehr tiefe Baugrube auf dem ohnehin holprigen Gehsteig will mich
zurückhalten, aber schließlich stehe ich im Hotelgang und suche nach meiner Zimmertür.
Es dauert eine Weile, bis es mir dämmert: Ich bin eine Etage zu hoch!
Irgendwann bin ich auch mal in den Zoo von Khartoum gegangen. Die Tiere sind in einem
erbärmlichen Zustand, und die Kinder haben ihren Spaß daran, sie mit Stöcken und
Steinen zu quälen. Ich laufe weiter über die breite Nilbrücke in den arabischen Stadtteil
Omdurman. Es gibt eine große Moschee dort mit glänzendem Kuppeldach, ein
Mausoleum des Mahdi mit glänzenden Dächlein, ein Museum mit kolonialistischen
Fahrzeugen und Gerätschaften, und einen großen Markt. Ich kaufe Souvenirs dort, einen
Krummdolch, der gleich beim ersten Rausziehen aus der ledrigen Scheide zu rosten
beginnt, und auch so ein weißes Straßennachthemd, das mir zuhause gelegentlich als alemannisches Fasnachtskleid dienen wird. Omdurman

Meine Pocketkamera hat viel zu tun, da kommt ein besonders starkes Motiv ins Blickfeld. Ein paar Männer laden bahnschwellengroße Eisblöcke aus. Ich spreche sie an und will ein Foto machen. Na klar, sie stellen sich sofort in Positur. Aber ausgerechnet jetzt ist die Filmspule mit 20 Aufnahmen voll. Geduldig warten meine Models mit tapfer hochgestreckten Eisklötzen, bis ich gewechselt habe. Auf dem Rückweg spricht mich ein Mann aus Eritrea an, ein Flüchtling. Da ich aus Deutschland komme, bittet er mich, Kontakt mit einer Freundin aufzunehmen, die nicht weiß, wo er steckt, und gibt mir eine Adresse im Raum Frankfurt. Von dort werde ich später einen Brief mit der Nachricht erhalten, dass die Verbindung über mich zustandegekommen ist.
Schließlich laufe ich auch noch hinaus zur panafrikanischen Expo, die der Sudan ausgerechnet in diesem Jahr ausrichtet. Der Kontrast des blitzblanken Ausstellungsgeländes verpasst dem schon leicht angeschlagenen Gewissen noch eins, aber dann wird es doch Zeit für die Heimreise. Den Tag bis zum Abflug nachts um Elf verbringe ich auf dem Flugplatz. Noch ein Kontrast: In der Maschine nach Kairo sitzen zwei Nonnen aus Irland neben mir. Aber Einladungen würde ich ohnehin keine mehr annehmen. In Ägypten bleibe ich diesmal auf dem Flughafenareal und schlafe kurz in einem Transitbett. Richtig komfortabel wird dann der Flug nach Frankfurt in einem ruhig dahinschwebenden riesigen Airbus.
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